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Zitate und Begründungen zu den Überlegungen:
Zu 7:
„In rund fünf Kilometer Entfernung vom Römerlager liegt in Richtung südliches Leinetal, wo eine dichte germanische Besiedlung nachzuweise ist, und weiter zur Elbe eine steile Geländekante, die anscheind mit einer Wegerampe begehbar gemacht wurde.“ (Moosbauer, S.42)
".... da empörten sich zuerst auf grund geheimer Verabredungen einige entfernt wohnende Stämme, damit Varus, wenn er gegen diese zöge, für sie auf dem Marsche, in dem Glauben, durch befreundetes Land zu ziehen, um so leichter zu überrumpeln und nicht, wenn sich plötzlich auf einmal das ganze Land gegen ihn erhöbe, auf der Hut wäre.“ (Cassius Dio in Völker, S.32)
Während des Einsatzes in Pannonien 6 bis 8 n. Chr. waren die römischen Truppen mehrfach durch schlechte Straßen und ungüstige Witterung in erhebliche Schwierigkeiten geraten.
Dieses Wissen nutzte Arminius bei der Planung der Strategie im Kampf gegen die Legionen des Varus. Auf diesem Wissen basiert auch die Überlegung zum Marschweg entlag der Leine und der Mittelgebirge nach Westen.
Nur ein solcher Weg sorgte für die Selbstsicherheit der Römer und ließ die für den Hinterhalt notwendige Sorglosigkeit zu. (W.T.)
2011: Hinweise auf römische Marschwege in Richtung Norden ins Leinetal und in Richtung Süden archäologisch nachgewiesen.