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Vorstellungen und Anforderungen an Marschwege
Leine , „Weser“ , Lippe
Römische Planer, Strategen und Feldherren hatten genaue Vorstellungen und Anforderungen an Marschwege,
Lagerplätze und Kastellörtlichkeiten.
Bei einem „feuchten“ Marschweg waren es die Fließgeschwindigkeit,
der Flusslauf (Mäanderanzahl) und das Talprofil.
Ein Vergleich von Lippe und Leine bietet Übereinstimmungen,
welche die Anforderungen römischer Militärs verdeutlichen.
Beide Fließgewässer besitzen einen wenig mäandrierenden Flusslauf.
Die Topographie um Lippe und Leine ist identisch.
Beide Flüsse liegen einem flachen Tal mit seicht ansteigenden Höhenzügen.
Sie bieten dadurch für das marschierende Militär Sicherheit vor plötzlichen Überfällen weil es gut übersehbar ist.
Welchen Fluss römisches Militär nutzte und welchen sie verschmähte ist beispielhaft
an der Bedeutung der Lippe zur parallel verlaufenden Ruhr zu sehen.
Ähnlich kann es sich bei Leine und Weser verhalten haben.
Ist mit dem römisch-lateinischen Namen „Weser“ wohl möglich die heutige Leine gemeint?
Auch die Altmühl ist in diesem Vergleich zu nennen.